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Johann Sebastian Bach

330. Geburtstag – Johann Sebastian Bach lebt!

In diesem Jahr begehen wir den 330. Geburtstag von Johann Sebastian Bach, des vielleicht größten Komponisten aller Zeiten. Sein Werk lebt. Das demonstrieren jetzt vier exquisite Neu-Veröffentlichungen.

Johann Sebastian Bach, 330. Geburtstag – Johann Sebastian Bach lebt!

© Fred Münzmaier / DG Johann Sebastian Bach

Er ist der unangefochtene Meister der abendländischen Musikkultur. Weltweit gibt es Gesellschaften, Orchester, Ensembles oder Chöre, die sich um sein musikalisches Erbe bemühen.

Anfang und Ende aller Musik: Bachs Überdimensionalität

Bach lebt. Seine Musik löst immer wieder Begeisterungswellen aus, und so war es schon Generationen vor uns. Die größten Komponisten griffen zu Superlativen, wenn sie seine Musik zu charakterisieren suchten. Ein Beethoven bekannte: „Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen wegen seines unendlichen unausgeschöpften Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien.“ Und Max Reger gab zu Protokoll: „Bach ist für mich Anfang und Ende aller Musik; auf ihm ruht und fußt jeder wahre Fortschritt.“

Was hierin deutlich wird, ist die Überdimensionalität Bachs, dessen Musik nicht nur für seine Zeit, sondern bis heute von überwältigender Wirkung ist. Um diese Kraft zu demonstrieren, bedarf es jedoch anspruchsvollster Musikalität und Raffinesse, und deshalb sind hochwertige Bach-Interpretationen so rar. Aber es gibt sie, und soeben sind zum 330. Geburtstag des Komponisten einige Veröffentlichungen erschienen, die sich auf der Höhe Johann Sebastian Bachs bewegen und große Neugierde wecken.

Für Einsteiger und Kenner: Perlen des Gesamtwerks

Bach ist berühmt für eine Fülle von eindringlichen Melodien, die sich über sein Gesamtwerk verteilt in Konzerten, Suiten und Sonaten finden. Auf „Bach – Adagio “ finden sich die bedeutendsten dieser langsamen Sätze vereint. Das Doppel-Album strahlt eine versöhnliche Ruhe und Bedachtsamkeit aus, die den bisweilen hektischen Alltag unseres modernen Lebens vergessen macht. Mit Künstlern wie John Eliot GardinerAndrás SchiffJanine Jansen, Riccardo Chailly oder Christopher Hogwood wartet die Sammlung mit großen Bach-Interpreten auf.

Von berührender Andacht und Feierlichkeit ist die geistliche Vokalmusik von Johann Sebastian Bach. „Aria – Bachs schönste Arien “ versammelt die wichtigsten Werke, die Bach auf diesem Feld seines Schaffens komponiert hat. Mit Arien aus dem Weihnachtsoratorium, der Kaffee- und Bauernkantate, der Johannes- und Matthäus-Passion („Mache dich, mein Herze, rein“) sowie der h-Moll-Messe dringt man tief in Bachs spirituelle Welt ein, und das mit Größen wie Magdalena KoženáAnne Sofie von Otter oder Renée Fleming.

Altbewährtes und Brandaktuelles: Das lebendige Erbe

Kaum ein Barockorchester hat sich so verdient gemacht um Johann Sebastian Bach wie Musica Antiqua Köln unter der Leitung von Reinhard Goebel. Die Früchte dieser Arbeit sind enorm, und man staunt nicht schlecht, wenn man jetzt auf 13 Tonträgern eine prächtige Bach-Sammlung mit den Brandenburgischen Konzerten, der Kunst der Fuge, Orchestersuiten und unterschiedlicher Kammermusik geliefert bekommt. Der klangliche Schliff von Musica Antiqua Köln ist einmalig, und wer Bach in reinster Gestalt genieße möchte, der greife auf diese Sammlung aus dem Fundus der Archiv Produktion zurück. „Johann Sebastian Bach – Orchesterwerke & Kammermusik “ ist eine Anschaffung fürs Leben.

Albrecht Mayer gehört zu den bedeutendsten Oboisten der Gegenwart, und er spielt Bach mit großer Leidenschaft. Jetzt legt dieser ebenso sympathische wie eigensinnige Musiker ein famoses Bach-Doppelalbum vor. „Bach – Konzerte und Transkriptionen “ versammelt Kompositionen des Eisenacher Altmeisters, in denen die Oboe eine prominente Rolle spielt. Hinzu kommen Bach-Werke, die neu für Oboe arrangiert wurden. Das Resultat ist überwältigend. Albrecht Mayer entdeckt die tänzerischen und gesanglichen Qualitäten Bachs. Bei dem Oboisten offenbart sich die sinnliche Fülle des Komponisten, der sich ganz der Musik hingab. Albrecht Mayer über Bach: „Solche Musik kann man nur schreiben, wenn man Liebe kennt und fühlt und sie auch teilen kann.“

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Samuel Barber

Samuel Barber

Die zwei Seelen des Mikhail Simonyan – “Two Souls” – sein Debütalbum auf Deutsche Grammophon

Der 25-jährige Violinist Mikhail Simonyan stellt sich mit “Two Souls” auf Deutsche Grammophon vor. Mit seiner Auswahl der Violinkonzerte von Chatschaturjan und Barber bringt er zum Ausdruck, dass in seiner Brust zwei Herzen schlagen.

Samuel Barber, Die zwei Seelen des Mikhail Simonyan

© Mathias Bothor/ DG Mikhail Simonyan

Die Erfahrungen des Jahres 2010 haben Mikhail Simonyan geprägt. Im Rahmen einer privaten Initiative unter dem Motto „Beethoven Not Bullets“ setzt er sich gemeinsam mit dem afghanischen Bildungsministerium und der australischen Monash University für die musikalische Förderung von Kindern in Afghanistan ein, wo unter dem Regime der Taliban die Ausübung und das Hören von Musik verboten waren. Das Projekt ermöglicht den Kindern den Beginn einer Ausbildung am neu gegründeten Afghanischen Nationalinstitut für Musik in Kabul durch die Bereitstellung von Instrumenten und die Übernahme der Kosten für das erste Studienjahr. „Eine Gesellschaft ohne Musik und Kultur ist leer“, meint der Violinist. „Es geht uns um die Ausbildung einer neuen Generation. Und der Schlüssel für ihren Erfolg ist Musik.“ Den Besuch vor Ort betrachtet er als große persönliche Bereicherung. Die Menschen in Afghanistan hätten ihm gezeigt, was im Leben essenziell sei.

Aufgewachsen im kulturellen Ausnahmezustand

Die Berührung mit dem kulturellen Neubeginn in Afghanistan hat Simonyan auch zu einer Reflexion über die eigene Herkunft angeregt. Er wurde 1987 als Sohn eines armenischen Vaters und einer russischen Mutter in Nowosibirsk geboren und erlebte während seiner Kindheit und Jugendjahre den Zusammenbruch der Sowjetunion. Auch hier war das kulturelle Leben zum Erliegen gekommen; die einst staatlich finanzierten musikalischen Institutionen des Landes wurden sich selbst überlassen. Simonyan erinnert sich, dass nichts mehr funktionert habe. Alle wichtigen Lehrer seien nach und nach außer Landes gegangen, weil den Konservatorien die finanziellen Mittel weggebrochen waren – ein Desaster. Im Jahr 1999 ist er dann selbst zum Studium in die USA gegangen, die er heute als zweite Heimat betrachtet.

Albumdebüt mit persönlichem Bezug

Nach zwölf Jahren in Amerika und dem wenige Monate zurückliegenden Umzug nach Berlin will Mikhail Simonyan mit dem Debütalbum „Two Souls“ für Deutsche Grammophon seine kulturellen Wurzeln verorten. Dafür hat er zusammen mit seinem langjährigen Freund und musikalischen Partner, dem Dirigenten der Einspielung Kristian Järvi, die Violinkonzerte des armenischen Komponisten Aram Chatschaturjan und des Amerikaners Samuel Barber ausgewählt und im Mai 2011 gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen. „Die Idee war, Werke auszuwählen, die mir wirklich am Herzen liegen und sie mit Menschen zu spielen, die mir sehr nahe stehen“, erklärt er im Gespräch. Sein Virtuosentum stelle er dabei bewusst nicht in den Vordergrund, so Simonyan. „Ich versuche, weniger das Geigerische an diesen Werken zu betonen, sondern jene Wesenszüge, die für die Kultur und Folklore ihrer Ursprungsländer stehen.“

Die Folklore Armeniens und Amerikas

Darum hat er sich entschieden, die von der sowjetischen Geigenlegende David Oistrach stammende Kadenz im ersten Satz des Chatschaturjan-Konzerts durch eine Neukomposition zu ersetzen. „Chatschaturjan ist ein durch und durch armenischer Komponist, aber in dieser Kadenz gab es keine echte armenische Musik, das sie in erster Linie Oistrachs Werk war, ein Stück für einen virtuosen Geiger. Ich wollte aber, dass sie armenisch klingt.“ So beauftragte er Artur Avanesov, einen jungen armenischen Komponisten. Und auch für den oft in atemlosem Tempo genommenen dritten Satz des Barber-Konzerts hat Mikhail Simonyan eine eigene Interpretation entwickelt. „Ich habe das Tempo etwas zurückgenommen und versucht, das Ganze in die Richtung des Fiddle-Stils aus der Folk Music zu rücken.“ Unverzichtbar für sein Debütalbum war schließlich Barbers Adagio for Strings. „Es ist einfach eines der schönsten Stücke der gesamten Streicherliteratur“, sagt er. Und dem können wir nur zustimmen.

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Béla Bartók

Béla Bartók

Digitale Vorfreude – Janine Jansen spielt Bartók und Brahms

Eigentlich erscheint das neue Album der Geigerin Janine Jansen erst Anfang Januar. Dank Apple Music kann man die Musik jedoch nun schon ab dem 30. Oktober streamen und bei iTunes downloaden.

Janine Jansen, Digitale Vorfreude - Janine Jansen spielt Bartók und Brahms © Decca/Marco Borggreve Janine Jansen

Die Violinkonzerte von Johannes Brahms und Béla Bartók passen ausgezeichnet zusammen, findet Janine Jansen, denn in beiden drängt sich die Solostimme nicht kapriziös in den Vordergrund, sondern verschmilzt mit dem Orchester in sinfonischer Klangschönheit, die an vielen Stellen eine intime, kammermusikalische Atmosphäre erzeugt. Dass dieser Ansatz der niederländischen Geigerin zutiefst entspricht, offenbart sich in der Ausgewogenheit und natürlichen Ausdrucksstärke, die in den Aufnahmen steckt.

Für das Violinkonzert von Johannes Brahms hat Janine Jansen sich mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom zusammen getan, Bartóks frisches Jugendwerk interpretiert die Geigerin gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra. In beiden Fällen steht Sir Antonio Pappano am Pult, in dem die Geigerin einen vortrefflichen musikalischen Partner für die beiden Werke gefunden hat. Janine Jansen ist die erste Künstlerin, die diese beiden Konzerte auf einem Album vereint und stellt damit einmal mehr für Decca ihr stilsicheres künstlerisches Gespür unter Beweis.

Apple Music macht am 30. Oktober den Anfang, ab dem 6. November ist die Musik auf allen digitalen Plattformen erhältlich. Und am 6. Januar darf man sich über die physische Albumveröffentlichung freuen.

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Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven

Best of Beethoven – ein iTunes Room für den großen Komponisten

In der digitalen Welt ist alles stets auf Knopfdruck abrufbar. Das ist praktisch, wird aber manchmal auch etwas unübersichtlich. Bei iTunes kann man Beethovens Musik nun ganz konzentriert begegnen und genüsslich vergleichen.

Ludwig van Beethoven, Best of Beethoven - ein iTunes Room für den großen Komponisten Beethoven bei iTunes

Ludwig van Beethoven hat eine wahre Fülle meisterhafter Werke hinterlassen: Sinfonien, Kammermusik, Solokonzerte, Klavierwerke und seine Oper „Fidelio“ – seine Musik gehört ohne Frage zu den exquisitesten Schöpfungen der Klassikwelt auf dem Weg in die Romantik. Sich Beethovens Musik umfassend zu widmen gleicht einer Lebensaufgabe, so viele Emotionen sind darin versteckt, so viele idealistische Gedanken durchdringen die musikalischen Formen.

Bei iTunes gibt es nun eine eigene Plattform für den großen deutschen Komponisten. In diesem besonderen iTunes Room sind unzählige großartige Aufnahmen verschiedener Labels von Beethovens Werken versammelt und mit ein paar Klicks abrufbereit. Musikalische Highlights wie die DG-Einspielungen der Sinfonien Nr. 5 und Nr. 7 unter Carlos Kleiber oder die legendäre Aufnahme der 9. Sinfonie unter Herbert von Karajan sind dort vertreten, aber auch spannende Crossover-Projekte, die sich mit Beethovens Musik auseinander setzen oder thematische Zusammenstellungen, die dazu einladen, Beethovens Klänge beim Joggen, Kochen oder Träumen ganz ungezwungen in den Alltag zu integrieren.

Wer den iTunes Room des Komponisten betritt, wird den großen Musiker vermutlich noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen und aus den verschiedenen Perspektiven der facettenreichen Aufnahmen in der Musik viele neue Farben und Nuancen entdecken.

>>> Hier geht es zum iTunes Room von Ludwig van Beethoven

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Vincenzo Bellini

Vincenzo Bellini

Das ultimative Hörerlebnis – 9 Klassikalben als High Fidelity Pure Audio

Vincenzo Bellini, Das ultimative Hörerlebnis - 9 Klassikalben als High Fidelity Pure Audio Die Serie Blu-ray High Fidelity Pure Audio

Im Juni hatte Universal Music ihn bei einer Präsentation in London angekündigt. Nun ist der neue physikalische Tonträger, der die Herzen von Audiophilen höher schlagen lässt, im deutschen Fachhandel erhältlich: die High Fidelity Pure Audio, kurz HFPA. Das Format nutzt die enorme Speicherkapazitä und Bandbreite der Blu-ray ausschließlich für die Wiedergabe von Musik. Mit einer Auflösung von 24bit und einer Abtastfrequenz von 96 bis 192kHz bietet es eine bislang unvorstellbare Klangqualität für Stereo- und Surround-Aufnahmen.

So einfach wie eine CD

Für umfangreiche Musikwerke wie den „Ring des Nibelungen“ ermöglicht HFPA mit bis zu 7 Stunden Laufzeit als erster physikalischer Tonträger eine unterbrechungsfreie Wiedergabe. Jedes Blu-ray-Abspielgerät und die Playstation 3 können High Fidelity Pure Audio wiedergeben. Dabei ist HFPA so einfach bedienbar wie eine herkömmliche CD: Alle Funktionen können ohne Fernseher über die Fernbedienung des Blu-ray-Players gesteuert werden. Der Nutzer kann wahlweise auch via Bildschirm und Menü navigieren.

Steigende Qualitätsansprüche

Universal Music reagiert mit der Einführung des neuen Tonträgers auf eine Trendwende im Hörverhalten breiter Nutzergruppen, erklärt Olivier Robert-Murphy, Global Head of New Business des Konzerns. Parallel zur wachsenden Zahl von Hörern, für die Musikkonsum jederzeit und überall selbstverständlich ist, steige auch die Zahl derer, die damit einhergehende Kompromisse in Bezug auf die Klangqualität nicht länger hinnehmen wollen, so Murphy. Das belegen z.B. steigende Verkaufszahlen von Vinyl und ein Marktanteil von 25% für die SACD unter den Tonträgern in Japan.

Klassikalben auf Blu-ray Audio

Mit High Fidelity Pure Audiosetzt Universal Music nun einen neuen Qualitätsstandard. Neben 21 Albumklassikern von Queen, Nirvana, Supertramp, Amy Winehouse und anderen erscheinen erstmals auch 9 essenzielle Klassikaufnahmen des Labels als High Fidelity Pure Audio. Weitere HFPA-Klassikalben sind für 2014 angekündigt.

Beethoven: Violinkonzert Op. 61, Violinromanzen Nr. 1 & 2
Anne-Sophie Mutter, New York Philharmonic Orchestra, Kurt Masur
0 00289 479 1063 3

Beethoven: Symphonie Nr. 9
Anna Tomowa-Sintow, Agnes Baltsa, Peter Schreier, José van Dam, Berliner Philharmoniker
Wiener Singverein, Herbert von Karajan
0 00289 479 1083 1

Mahler: Symphonie Nr. 5
Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan
0 00289 479 1053 4

Verdi: Arien aus Rigoletto, La traviata, Un ballo in maschera, Don Carlo u.a.
Rolando Villazón, Orchestra del Teatro Regio di Torino, Gianandrea Noseda
0 00289 479 1708 3

Beethoven: Symphonien Nr. 5 & 7
Wiener Philharmoniker, Carlos Kleiber
0 00289 479 1106 7

Dvorák / Smetana / Liszt: Symphonie Nr. 9, „Die Moldau“, „Les Préludes“
Berliner Philharmoniker, Radio-Symphonie-Orchester Berlin, Ferenc Fricsay
0 00289 479 1082 4

Corigliano / Beethoven / Pärt: Fantasia on an Ostinato, Klaviesonate Nr. 17,
Chorfantasie Op. 80, Credo
Hélène Grimaud, Swedish Radio Symphony Orchestra, Esa-Pekka Salonen
0 00289 479 1055 8

„Sempre Libera“, Arien von Verdi, Bellini, Donizetti und Puccini
Anna Netrebko, Mahler Chamber Orchestra, Claudio Abbado
0 00289 479 0775 6

Jonas Kaufmann: Wagner
Orchester der Deutschen Oper Berlin, Donald Runnicles
0 00289 478 5678 8

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